Wandertag am 10.Mai 2003

Gleich am Morgen ging so einiges schief... Treffpunkt war 8.00 Uhr MESZ am S-Bahnhof Baumschulenweg. Einige verwechselten den Termin mit dem Sonntag (einen Tag später), an dem die ersten Runden zur Vereinsmeisterschaft ab 10.00 Uhr stattfinden sollten. So klingelten wir per Telefon die "Verwechsler" aus dem Bett. Leider haben dann Zwei abgesagt..., aber einer hat es gerade noch geschafft. Ab 8.25 Uhr warteten wir vergebens auf die richtige S-Bahn Richtung Ostkreuz. "Ausfall" wurde uns signalisiert.

In Ostkreuz stieß Georg dann noch zu uns. Hier mussten wir abermals geschlagene 20 Minuten auf die Strausberger Bahn warten. Insgesamt waren wir eine kleine Gruppe von 14 Kindern, ein Jugendlicher (Tino) und 3 Erwachsene (Gerhard Mietzelfeldt, André Bara und der Berichterstatter.

Während der Fahrt erhielten alle Informationen über das bevorstehende Geländespiel. Zunächst wurde in zwei Teams (Schwarz und Weiß)  aufgeteilt. Jede Mannschaft hatte einen Kapitän und einen Schatzmeister. Zur genauen Unterscheidung malten wir den Teilnehmern die Gesichter mit den Farben Weiß und Schwarz an. Außerdem erhielt jeder eine Startnummer. Die Kapitäne erhielten zudem Klebstoff, Maßband und einen Kugelschreiber.

Eine geschlagene Stunde später als geplant erreichten wir die Fähre in Strausberg. Hier war noch etwa 25 Minuten Zeit für den Besuch des angrenzenden Spielplatzes.
Nach der Überfahrt ging es nun am See entlang bis zur Hauptstraße und im Wald weiter Richtung Wesendahler Mühle. Hier gab es die ersten beiden Lösungszonen. Im Wald waren einige Dinge versteckt die es zu finden galt. Jedes mal mit einigen Hinweisen für eine Bestimmte Stellung, die so nach und nach mit neuen Figuren und ihrem Platz auf dem anfangs leeren Stellungsbild ergänzt werden musste. Lustig und interessant war die Zuordnung der Weltmeister zu ihren Namen.
In der 2. Lösungszone (LZ) musste eine Rolle Klopapier mit verstecktem Angaben zum Stellungsbild gefunden werden, dazu gab es noch versteckte Luftballons die in der LZ zum Platzen gebracht werden mussten.
Weiter ging es in Richtung Wesendahler Mühle. Kurz davor gab es das erste "Teamspiel", genannt Staffelschach. Beide Teams spielten 2 Blitzpartien. Bei jedem Zug war ein anderes Teammitglied am Zuge. Hier konnte die Mannschaften fast die gleiche Punktzahl erreichen. Jedes Mal erhielt dann der Schatzmeister gelbe Punktezettel, welche am Ende dann den Gesamtsieg nachweisen sollten.

Nun ging es fast ohne Pause 40 Minuten weiter zur Spitzmühle, immer entlang des Fängersees.
An der Spitzmühle wartete schon "Hansi" (ein Freund des Vereins) mit dem Picknick.
Es gab Wiener, Brötchen, Käse, Gurke und natürlich reichlich Getränke! Hier verweilten wir einige Zeit. Nach der Stärkung ging es zum Luftgewehrschießen. Es war für viele eine neue Erfahrung und sehr spannend! Leider hatten wir wenig Zeit (es warteten noch 3 LZ auf uns), so das jeder nur 1x schießen konnte. Leider musste auch das geplante Tauziehen und das Bierdeckelspiel aus Zeitgründen ausfallen.

Nun begann die Rücktour. Am Bötzsee entlang ging es dann wieder in den Wald zurück in Richtung Straussee. An der 3.LZ musste ein Schachbrett und Arbeitsblätter gefunden werden. Auf dem AB´s musste die Figurenwertigkeit von 215 errechnet werden.

In der 4.LZ fand man einen Umschlag mit einem Wörterrätsel. Hier mussten 33 Schachbegriffe gefunden werden. Im Wald waren noch 1 Wimpel und für jede Mannschaft eine Figurenschachtel mit allen bisher auf dem Stellungsbild vorhandenen Figuren versteckt. Trotz großangelegter Suchaktion fanden wir eine Schachtel nicht. Vielleicht spielen jetzt die Wildschweine Schach?

Endlich haben wir die Schlusszone (Schatzzone) erreicht.
Hier waren auf jeder Teamseite 3 Bäume markiert. Nun  kam das Bandmaß zum Einsatz. Zunächst sollten die einzelnen Entfernungen zu den Bäumen gemessen werden, anschließend wurde ein Punkt errechnet. Zwischen Punkt und einem Wimpel lag auf halben Weg der Schatz versteckt. Glücklicherweise fanden auch alle den vergrabenen Schatz.
Zum Abschluss musste nun die gefundene Stellung auf dem Brett aufgebaut und das 5 zügige Matt gelöst werden.

Was im Schatz versteckt war?
Für jeden verschiedene Süßigkeiten, Kaugummis, eine Jugendschachzeitung, ein Vereinswimpel und eine Urkunde.

Wer hat gewonnen?
Entweder das Team Weiß oder das Team Schwarz...
Ich glaube wir haben alle gewonnen!

Ach... übrigens sagte ich den Eltern wir wären so gegen 18 Uhr wieder in Baumschulenweg.
Als wir in Baume aus der S-Bahn stiegen läuteten doch tatsächlich die 18 Uhr Glocken der nahegelegenen Kirche!

Michael Rätsch
Jugendart

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